Neue Hauptstelle am Europaplatz

HEIDELBERGER VOLKSBANK investiert in Zukunft und schafft Raum für Wachstum

Vor über 60 Jahren haben die damals Verantwortlichen der HEIDELBERGER VOLKSBANK eine mutige und zugleich zukunftsweisende Entscheidung getroffen - den Bau der heutigen Hauptstelle in der Kurfürstenanlage. Seit ihrer Gründung im Jahre 1874 hatte sich die Heidelberger Volksbank in stetigem Aufstieg zu einem im städtischen Wirtschaftsleben beachtlichen Bankinstitut entwickelt. Mit dem Bau eines neuen Hauptgeschäftsgebäudes folgte sie damals der allgemeinen Entwicklung der Stadt. Diese hatte sich weiter nach Westen ausgedehnt, der frühere Sackbahnhof wurde an seine heutige Stelle verlegt und viele Gewerbetreibende verließen die enge und schwierig anzufahrende Altstadt.

Die heutige Zweigstelle in der Altstadt war bis zum Umzug Hauptsitz der Bank, die 1960 eine Bilanzsumme von rund 39 Mio. DM erreichte, einen Gewinn in Höhe von 192 Tsd. DM erwirtschaftete und 67 MitarbeiterInnen beschäftigte. Demzufolge wurden die neuen Räume über viele Jahre auch zu gut drei Vierteln von verschiedenen Mietern genutzt. Begleitet von einer prosperierenden Entwicklung hat sich der Bankbetrieb dann über die Jahrzehnte sukzessive auf das ganze Gebäude ausgedehnt. Zuletzt wurden sogar weitere Flächen im benachbarten Carré hinzugemietet.

Inzwischen ist das Gebäude in die Jahre gekommen und entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen. Durch die großzügigen Verkehrsflächen ist es raumtechnisch ineffizient und bietet keine weiteren Raumreserven mehr. Zudem ist es unter ökologischen Gesichtspunkten unwirtschaftlich. Eine Neuentwicklung am heutigen Standort wäre denkbar, aber komplex und langwierig. Aus diesem Grund hat sich die Bank seit geraumer Zeit mit Alternativen beschäftigt.

Demzufolge haben Vorstand und Aufsichtsrat erneut eine zukunftsweisende Entscheidung getroffen: Nach rund sechsmonatigen Verhandlungen wurde am 1. Oktober 2020 der notarielle Kaufvertrag für ein neues Bürogebäude am Europaplatz unterzeichnet. Mit den Bauarbeiten wurde bereits begonnen. Der Bezug wird voraussichtlich im dritten Quartal 2022 erfolgen können. Mit der Gustav Zech Stiftung hat die HEIDELBERGER VOLKSBANK einen sehr erfahrenen und kompetenten Partner an ihrer Seite.

Der Europaplatz wird zu einem neuen urbanen Herzstück Heidelbergs. Er bietet mit seiner Zentralität erhebliche Standortvorteile und agiert mit seiner Lage zwischen dem Stadtteil Bahnstadt und dem Hauptbahnhof als Bindeglied und Eingangstor der Stadt. Darüber hinaus verfügt er über eine optimale und vielfältige Verkehrsanbindung. Er bietet umfassende Kapazitäten für PKW-Stellplätze, aber auch für Fahrräder in einem übersichtlichen und sicheren Fahrrad-Parkhaus.

Der Europaplatz 10+11 wird ein repräsentativer Standort mit gehobener Ausstattung und leistungsstarker Gebäudetechnik. Das Gebäude verfügt über insgesamt fünf Ober- und drei Untergeschosse. Mit seinem Passivhaus-Standard und einer DGNB-Gold-Zertifizierung erfüllt das Objekt höchste ökologische Ansprüche. Der Europaplatz ist also ein idealer Ort für Unternehmen, Ladengeschäfte und Gastronomiebetriebe, die sich in einem zukunftsorientierten und optimal vernetzten Umfeld niederlassen möchten. Gleichzeitig ist er Entrée für die zukünftigen Kongressteilnehmer in unmittelbarer Nachbarschaft.

Die HEIDELBERGER VOLKSBANK baut: für ihre Kunden und für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der Europaplatz wird zu ihrer neuen beruflichen Heimat. Modernste Räume. New-Work-Konzepte. Beratungszentrum mit Stil und Ambiente. Von den rund 9.000 qm Nutzfläche werden zu Beginn etwa die Hälfte von der Bank selbst belegt. Die restlichen Flächen werden, wie schon damals in den 60er Jahren, fremdvermietet.

Vorstand, Aufsichtsrat und Belegschaft freuen sich auf ein neues spannendes Kapitel in der fast 150-jährigen Geschichte der Heidelberger Traditionsbank.