Vertreterversammlung entscheidet im schriftlichen Beschlussverfahren über die Ausschüttung einer Dividende für das Geschäftsjahr 2019 in Höhe von 5 %

Die traditionell Anfang Mai stattfindende Vertreterversammlung der HEIDELBERGER VOLKS­BANK musste aufgrund der Corona-Pandemie zunächst verschoben werden und fand jetzt im Rahmen eines schriftlichen Beschlussverfahrens statt. Zuvor hatte die Bank über eine Vertreter­umfrage breite Zustimmung für diese Form der Durchführung erhalten. Damit wurde dem Schutz der Vertreter und Mitarbeiter Rechnung getragen.

Möglich wurde dies durch diverse Gesetzeserleichterungen im Zusammenhang mit der Bekämpfung der Auswirkungen der COVID-19-Pandemie. Bereits in seiner Sitzung am 22. April hatte der Aufsichtsrat unter Ausnutzung dieser Vorschriften den Jahresabschluss festgestellt.

Jetzt aber lag es an den Vertretern der Bank, über die Verwendung des Jahresüberschusses, die Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat sowie die Wiederwahl von turnusgemäß aus­scheidenden Aufsichtsratsmitgliedern zu entscheiden. Insgesamt haben 297 Vertreter an den Abstimmungen teilgenommen und sind mit überwältigender Mehrheit den Beschlussvorlagen von Vorstand und Aufsichtsrat gefolgt.

Lange war unklar, ob an die Mitglieder der Bank überhaupt eine Dividende für das erfolgreiche Geschäftsjahr 2019 ausgeschüttet werden darf, da die Bankenaufsicht in einem Quasi-Verbot bis Ende Oktober Dividendenzahlungen für alle Banken untersagt hatte. Dies wurde jedoch inzwischen durch eine institutsindividuelle Betrachtung möglich. Für Banken wie die HEIDELBERGER VOLKSBANK, die über eine nachhaltige Ertragsprognose verfügt und deren Eigenkapitalsituation auch in einer anhaltenden Stressphase ausreichend Puffer ausweist, gab es damit keinen Grund mehr, den Mit­gliedern ihren Anteil am wirtschaftlichen Erfolg im Geschäftsjahr 2019 vorzuenthalten.

Des Weiteren wurden Vorstand und Aufsichtsrat für ihre Tätigkeit im vergangenen Jahr ohne Gegenstimmen entlastet. Die zur Wiederwahl stehenden Mitglieder des Aufsichtsrats, Professor Reinhard Walter, Bernhard Zimmermann, Roland Eck, Frank Stichs und Jürgen Unrath, wurden mit großer Zustimmung in ihrem Amt bestätigt.